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Verhalten

Hier im Folgenden ein metaphysischer Gedankengang von mir, zum Selbstbeweis der Gerichtetheit des Verhaltens.
(Zuweilen hat die Ausführung, durch den bewusst vorsichtigen Gebrauch von Wörtern, einen komplizierten Ausdruck.)

Wenn ich mich zu mir selbst verhalte, verhalte ich mich nicht zu mir selbst.

Das Selbst ist das in sich, sich bewegende Ich.
Das Selbst ist in der Zeit.

Wenn ich mich zu mir selbst verhalte, verhalte ich mich nicht zu meinem warenden Selbst. 1
Wenn ich mich zu mir selbst verhalte, verhalte ich mich nicht zu meinem seienden Selbst. 2

In der Zeit liegt das warende Selbst im seienden Selbst.

Wenn ich mich zu mir verhalte, ist das seiende Selbst das warende Selbst.

In Raum und Zeit ist dem Verhalten eine Gerichtetheit wesentlich.

Wenn ich mich zu mir selbst verhalte, verhalte ich mein warendes Selbst im seienden Selbst zu einem, vor und im Verhalten nicht seienden, werdenden Selbst.

Wenn ich mich zu mir selbst verhalte, verhalte ich mich zu meinem werdenden Ich.

  1. Die Aussage unterstellt die Unmöglichkeit einer Zeitreise [zurück]
  2. Verhalten hat keinen Selbstzweck. Fehlt die zeitliche Gerichtetheit, so fehlt dem Verhalten der Wesenssinn. [zurück]
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