04. März 2014

Ich weiß auch nicht was das immer soll.
Manchmal renne ich Kilometer voraus, um dann am Horizont zu sehen wie wenig ich mitkomme.

Vom Dach unserer Gemeinschaft klagt krächzend rabenartig die allgemeine Grundstimmung wenn unser so wichtiges mittelalterliches Allerheiligstes wie der Aberwitz persönlich über unseren Köpfen kreist und sich die Eier schaukelt, weil die 2 vor der 3 längst überfällig geworden zu sein scheint.

Deshalb packe ich Nanofabriken in jeden Satz, an welchem ich Flügel baue. Nanofabriken mit Dornenkrone und dem Hang zu Schlafmangel und Betäubung durch Heroin. Du musst sie nicht entschlüsseln. Schon wenn du sie erahnst teilen wir die gleiche Signatur, mit der wir jeden Tag durch einen Liedschlag abschließen.

Ich bin immer unterwegs, viel zu unterwegs und doch zu sesshaft. Zu viel auszubrüten, zu viel zu verdauen und dennoch so viel zu ersehnen. Glück ist nicht das zu bekommen, was man will, sondern was man braucht. Meine Geliebte ist (wie) die Kunst; Die die mit Pinsel und Farbe dass was ich brauche in die Gemüter einer jeden überpflasterten Stadt reinzeichnet, die ich Heimat nennen kann.

Nichts ist der Zukunft gleichgültiger als deine Furcht vor ihr in der Vergangenheit.
Die Blumen von heute, sie lächeln dich an. Um sie zu erblicken musst du nur hinausgehen und lernen hinzusehen. Hier in der Bar über deinem scheiß Whiskyglas hängend, blasen dir nur deine alten Geister ihren nachtragenden Qualm ins Gesicht.
Passiv rauchen ist ja schädlich genug.

Ich hoffe es ist ein schöner Tag, wo immer du auch bist. Ich verlass jetzt die Höhle und erfinde das Rad.
Da könnte dann deine Werbung drauf stehen.

One night in Bangkok and the world’s your oyster,
the Bars are Temples but the Pearls ain’t free.
You’ll find a God in every golden Cloister
and if you’re lucky then the God’s a she.
I can feel an Angel sliding up to me

(Murray Head)

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