16. Januar 2014

Natürlich ist das kryptisch. Fundamentalkritik. In Worte gezeichnet, auf leere Seiten gelegt und in Überzeugung gewandelt. Wie eine Reise auf den windigen Gipfel eines viel zu fernen Berges. „Und was soll ich hier?…“ Die Quelle steht noch unten am Fuß und wartet. Schon seit millionen Jahren wartet sie. Nichts verstehen, nur darüber reden, wie Andere es verstanden wissen möchten; schön systematisiert und entzaubert. „Sofies Welt“ liegt im Schrank in der Ecke und verstaubt, während ich weder den Wald sehe noch die Bäume und Unverständnis nur noch als Autopoesie aus der Quelle der ewigen Suche heraussprudelt. Alles, was ich lese und mich nicht vermag in ferne Galaxien mitzunehmen, schiebt nur noch mehr Staub in die Ecken des Regals, in dem ich so viel anhäufen und einordnen wollte, bevor ich gemerkt habt, dass Regale unser Untergang sind. Lass uns nur weiter versuchen die Welt in Zellophan einzuwickeln und allen Dingen ein Label draufzutackern. Ich schaue uns beim Scheitern zu.

watch the horizon eating the sun

7 Stunden im Zug oder 7 Stunden im Flugzeug? Ich bleibe lieber geerdet. Und Zugfahrten sind trotzdem irgendwie zu scheiße zum Lesen oder zum Schreiben. Eine junge Frau neben mir tippt eifrig physikalische Formeln, die ich niemals verstehen werde, in ein Dokument auf ihrem Laptop. Eine Welt, die man errechnen kann, ist einfach. Ich rechne nichts und bin aber trotzdem nicht unkomplizierter; oder schlauer. Wenn du das Zeitliche segnest, ist die Uhr nicht automatisch dein Freund.

cold enough to make the winter cry

Jeder, der zu viele Fragen stellt, weiß schon zu viel. Ich nehm´ die Antworten den Fragen vorweg und lege dir unsere Abgründe vor die Füße, verprügel dich mit der Brücke die ich darüber baue und setze uns dann Stein für Stein wieder zusammen. Die Rastlosigkeit spricht immer noch aus mir, während ein kleiner Teil meiner Vergangenheit flüsternd und mit abgefuckter Zombiemaske immer noch an der Haltestelle steht und auf deinen Bus wartet. Dieses ewige Flüstern – wie Motten, wie was von einstigen Schmetterlingen übrig ist, nur dass die Flügel schon immer schwarz gewesen sind. Blickficken und Blicktöten: 2 Schwestern, die sich jetzt immer öfter den Spielplatz teilen. Einmal zu viel Schwung – Absturz; ein Satz – zu viele Sünden, einmal resigniert und du schließt die Schatztruhe vor meinen Augen auf .

God knows I failed, but he knows that I´ve tried

Natürlich ist das kryptisch, natürlich ist das kitschig. Ich hoffe, dass ich immer wieder über „Los“ gehen kann, auch ohne 200€ einzunehmen und hoffentlich ohne, dass ich dafür immer im Kreis laufen muss. Bis dahin schreibe ich weiter Risse in die Fugen eurer Selbstzufriedenheit und treffe dabei immer öfter auf die heiligen Geister die meine Verstandeslücken bewohnen.

not only a piece of cake but the cherry on the top of the cream

Die einzige Frage, die du dir stellen musst ist, wo willst du hin, und wer will dich bitte daran hindern?

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