07. Oktober 2012

Es gibt Tage, an denen einfach nichts funktionieren will, an denen du hast Gefühl hast, alles was du wünschst, stellt sich gegen dich.
Manchmal machen es die Menschen es den Anderen unnötig schwer. Im Rausch des Alltags denken viele nur an ihren Vorteil; und die Späne, können Andere aufsammeln. Wenn du neben dem Studium, Arbeit suchen musst, weil du keine finanzielle Unterstützung kriegst, musst du am Besten 18 Jahre alt sein und 20 Jahre Arbeitserfahrung mitbringen… Die sauren Äpfel sind die Zeit und Energie, mit denen du diese Situation bezahlen musst. Und auf einmal stehst du Mitten in diesem Strom unserer neuen Zeit, siehst jeden Tag, dass es nicht um Teamgeist geht, sondern um Effizienzsteigerung, nicht darum, jemanden ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, sondern ihm mit falschem Ehrgeiz die schöngeredeten Objekte ihrer neuen Werte hinterherzuschmeißen. Das alles nebenbei, während du dazu angehalten bist, dir selbst einen Platz in dieser Dynamik zu erkämpfen; dich zu bilden, gute Zensuren zu ergattern, für eine Position, auf der du nicht mehr zu denjenigen gehörst, die die Späne aufsammeln.

Hier hastet Jeder mit zu viel Augenringen und Mangel an freundschaftlichen Kontakten durch die Woche. Du kannst dir nur eins aussuchen: Erfolg, genug Schlaf oder soziale Interaktion. Die Leute schreien sich nur noch an, selbst wenn sie schweigen, weil keiner mehr irgendetwas in Ruhe machen kann und Keiner so richtig will was er tut. Die Einen haben sich damit abgefunden, Andere können drüber lachen, aber es gibt auch die, die sich schon längst selbst aus diesem Spiel geschmissen haben, deren Träume am Alltag zerbrochen sind. Niemand geht besser damit um, wir haben nur alle unterschiedliche Fluchtpunkte.

Lass dich nicht zerbrechen. Lass dich niemals behandeln, als wärst du im Kindergarten; wenn dich jemand zu Unrecht anschreit, schrei verdammt nochmal zurück. Manchmal muss man einfach die Zähne zeigen, auch auf die Gefahr hin, dass man sie sich an irgendetwas oder irgendwem ausbeißt. Lass die Dinge, die dich quälen von niemandem herunterspielen, der irgendwie meint, du seist noch zu jung, unerfahren oder irgend so´ne Scheiße. Auch du hast gelacht, geweint, geliebt und gehasst. Und du hast so viel zu verlieren; jedes Lachen gemeinsam mit Anderen, jede Träne über einen Traum, der dir oft genug ins Gesicht gepisst hat und jedes verschissene Herzchen in irgendeiner verschissenen SMS.
Du musst nicht immer irgendetwas hinterherrennen, was höchstens in den Sternen geschrieben steht. Deine Familie und Freunde sind hier, jetzt, mit dir, nicht in den Sternen irgendeiner Zukunft. Geh raus und triff dich mit Leuten die du magst oder liebst, mit denen du etwas anfangen kannst, mit denen du dem Alltag und all dem Scheiß allein durch eure Gemeinsamkeit den Mittelfinger zeigst. Sei das Lächeln, das du vermisst! (was für ein pathetischer Scheiß^^) Erzählt etwas Mist, lacht über euch selbst, tanzt als gäbe es kein Morgen und knallt euch von mir aus weg. Nothing should break your spirit!

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