10. Januar 2012

Manchmal schläft man nur, wenn man wach ist;
Träumt die reale Tragödie nur im sich immer wieder zu fragen wann das Aufwachen kommt.
Bin ich wieder hier oder immer noch?
Damals haben wir nichts gesagt, heute noch viel weniger,
nicht blind für das, was zu sagen wäre.
Aber der Bruch des Schweigens hieße die Blindheit füreinander, das wissen wir beide.
Es bleibt die Logik, nicht mehr die Sterne vom Himmel holen zu wollen.
Auch nur eine Maschine.
Das Paradies kann ich dir nicht schenken,
nur die Krücken zurückgeben, die mir schenktest um immer wieder aufzustehen.
Dann würde ich nicht mehr fallen, sondern einfach liegen bleiben.

Und dann ist da noch dieses Gefühl, die Grenzen neu zu ziehen, die man jahrelang versucht hat zu demontieren.

Die Zeit gibt mir Pflaster nach jedem neuen Stich, den sie mir zufügt.
Und mit jedem Mal wird es schwieriger es anzunehmen.
Dein Glück ist das brennende Pflaster, wenn dein Schmerz meine Zerstörung ist.
Manchmal geht die Sonne nur auf, wenn die Welt irgendwo anders untergeht.
Und vielleicht dreht sich Welt nur weiter, wenn sie einen Stern hat, um die sie kreisen kann.
Meinen inneren Rebell hast du zerbrochen,
den Weltschmerz von seinem Platz gedrängt, aufgelöst und ersetzt.

Und jetzt kann ich dir nur zusehen,
an der Welt vorbeileben,
glauben, dass du den Gipfel erreichst, während ich liegen bleibe,
und dabei wissen, dass ich mich in diesem Glauben selbst belüge.

Hau ab, aber verlass mich nicht.

Worte sind so armselig.

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